Ein auf Magnetresonanztomographie basierendes Vorhersagemodell lateralisiert Hippocampussklerose bei Temporallappenepilepsie

Erkenntnisse

  • Ein Vorhersagemodell für die Lateralisierung der Temporallappenepilepsie funktioniert mit konventionellen Magnetresonanztomographie-Kontrastmitteln und ist genauer als die visuelle radiologische Beurteilung.

Bedeutung

  • Die Magnetresonanztomographie kann die hippocampale Pathologie bei bis zu 50 % der Chirurgie-Kandidaten für eine Temporallappenepilepsie nicht identifizieren. Dies ist der erste Bericht über ein Entscheidungsunterstützungssystem, das die Hippocampussklerose bei Temporallappenepilepsie mittels struktureller Magnetresonanztomographie lateralisieren kann. Die Bereitstellung einer nichtinvasiven Entscheidungshilfe und eine fortschrittliche Bildgebungsanalyse können einige der Einschränkungen und Risiken im Zusammenhang mit der invasiven Diagnostik bei Temporallappenepilepsie umgehen.