Kann die Neurofilament-Leichtkette die Neurotoxizität nach einer CAR-T-Zelltherapie vorhersagen?

Forscher in Seattle haben untersucht, ob die Neurofilament-Leichtkette (Neurofilament Light Chain, NF-L) die Neurotoxizität nach einer Behandlung mit einer T-Zelltherapie mit dem chimären Antigenrezeptor (CAR) vorhersagt.

Neurotoxizität ist eine häufige Komplikation der Krebs-Immuntherapie, so Dr. Juliane Gust vom Seattle Children’s Hospital in Washington, USA. „Bei CAR-T-Zellen, bei denen es sich um modifizierte T-Zellen des Patienten handelt, die zum Angriff auf Krebszellen abgerichtet werden, sehen wir bei etwa 40 % der Patienten eine Neurotoxizität“, sagte sie. Mögliche Manifestationen sind veränderter Geisteszustand, Krampfanfälle, Koma und Hirnödeme.

Dr. Gust und Kollegen maßen die NF-L-Spiegel bei einer Reihe von Kindern mit rezidivierendem/refraktärem Lymphom, die sich einer CAR-T-Zelltherapie unterzogen. Proben von Serum und Liquor wurden vor und 7–10 Tage nach der Behandlung entnommen.

Ology Medical Education ist ein globaler Anbieter unabhängiger medizinischer Bildungsangebote. Seine Mission ist es, medizinischen Fachkräften hochwertige, verlässliche medizinische Informationen zur Verfügung zu stellen, um die Patientenversorgung zu optimieren.

Ology Medical Education übernimmt keine Verantwortung für Verletzungen und/oder Personen- oder Sachschäden durch Fahrlässigkeit oder auf andere Weise oder durch die Verwendung oder den Einsatz von Verfahren, Produkten, Anweisungen oder Ideen, die in diesen Materialien enthalten sind. Aufgrund des schnellen Fortschritts in der Medizinwissenschaft empfiehlt Ology Medical Education eine unabhängige Überprüfung der Diagnosen und der Arzneimitteldosierungen. Die geäußerten Meinungen spiegeln nicht die Meinungen von Ology Medical Education oder des Sponsors wider. Ology Medical Education übernimmt keine Haftung für hierin enthaltene Materialien.