Klinische und strukturelle Befunde von Hirnläsionen bei Patienten mit läsionsinduzierter Dystonie: Analyse von publizierten Fällen

Erkenntnisse

  • Es gibt unterscheidbare Muster hinsichtlich der Lokalisierung von Hirnläsionen und den von Dystonie betroffenen Körperteilen. Dies deutet darauf hin, dass verschiedene Arten von Dystonie von unterschiedlichen Hirnnetzwerken erzeugt werden.

Bedeutung

  • Es wurde ein Netzwerkmodell entworfen, das darauf hindeutet, dass Dystonie durch Anomalien in mehreren Hirnregionen verursacht werden könnte. Die läsionsinduzierte Dystonie bietet eine einzigartige Möglichkeit, um den Zusammenhang zwischen den betroffenen Lokalisierungen und den Merkmalen der Dystonie abzubilden.

  • Diese deskriptive Analyse kann unser Verständnis von Hirnnetzwerken und gemeinsamen zugrunde liegenden Mechanismen bei verschiedenen Ätiologien erweitern.