Bewertung der Bedeutung eines abnormen EEG aus Schlafstudien

Kinder mit abnormen EEG-Befunden während einer Schlafstudie haben nach neuen Studienergebnissen ein hohes Risiko, später Krampfanfälle zu entwickeln.

Die Polysomnographie wird häufig zur Beurteilung von Schlafstörungen wie schlafbezogenen Atmungsstörungen und nächtlichen Episoden bei Kindern mit oder ohne neurologische Komorbiditäten eingesetzt. Sie beinhaltet eine begrenzte Anwendung des EEG zur Stadienbestimmung des Schlafs.

Um zu untersuchen, ob ein abnormes EEG während der Polysomnographie mit der zukünftigen Entwicklung von Krampfanfällen im Zusammenhang steht, führten Forscher des St. Christopher’s Hospital for Children und der Medizinischen Fakultät der Drexel-Universität (Drexel University College of Medicine) in Philadelphia, Pennsylvania/USA, eine retrospektive Krankenaktenübersicht bezüglich EEG durch.