Eisenspiegel im Gehirn mit beschleunigtem kognitivem Verfall assoziiert

Forscher in Australien haben einen Zusammenhang zwischen dem Eisengehalt im Gehirn und einem beschleunigten kognitiven Abbau bei Patienten mit Alzheimer-Krankheit (Alzheimer’s Disease, AD) gefunden.

Sie maßen den Eisengehalt in den postmortalen Gehirnen von 645 Patienten mit einem breiten Spektrum neurokognitiver Beeinträchtigungen, die an dem in den USA durchgeführten Projekt „Altern und Gedächtnis“ (Memory and Aging Project) teilnahmen.

Der Eisengehalt wurde in unteren temporalen, mittleren frontalen, anterioren cingulären und zerebellären Regionen bestimmt. Die kognitive Funktion wurde im Rahmen der Studie jährlich bewertet.

„Dies ist die größte Postmortem-Studie über Eisen im Gehirn bei AD“, bemerkte Dr. Ashley Bush von der Universität von Melbourne (University of Melbourne), Australien. „Wir untersuchten Eisen in mehreren Hirnregionen in einer großen Kohorte über die klinisch-pathologischen Stadien der Krankheit hinweg, wobei umfangreiche kognitive Daten in den zehn Jahren vor dem Tod gesammelt wurden.“

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