MRT-gesteuerte Lasertherapie reduziert Krampfanfälle bei Kindern mit medikamentenresistenter Epilepsie

Eine multizentrische Studie hat gezeigt, dass mehr als die Hälfte der pädiatrischen Patienten mit arzneimittelresistenter Epilepsie (Drug-Resistant Epilepsy, DRE) ein Jahr nach Erhalt einer MRT-geführten interstitiellen Laser-Thermo-Therapie (Laser Interstitial Thermal Therapy, LITT) krampfanfallsfrei war.

Die vorläufigen Daten des ersten multizentrischen LITT-Registers – das nordamerikanische Register zu MRT-geführter interstitieller Laser-Thermo-Therapie bei pädiatrischer Epilepsie (PEP-LITT), an dem acht Zentren in Kanada und den USA beteiligt sind – zeigten ebenfalls, dass dauerhafte neurologische Defizite selten sind.

Die MRT-geführte LITT ist ein minimal invasives Verfahren zur thermischen Ablation neurologischen Gewebes und geht mit schnelleren Genesungszeiten und kürzeren Krankenhausaufenthalten einher als die offene resektive Chirurgie. Es besteht jedoch ein Bedarf an mehr Daten zur Wirksamkeit und zu Komplikationsraten.