Neuroimaging für Nicht-Index-Krampfanfälle bei pädiatrischen Patienten: Wann ist es sinnvoll?

Wie nützlich ist die Bildgebung des Gehirns bei Nicht-Index-Krampfanfällen in einer pädiatrischen Notaufnahme? Dr. Emma Mazzio und Kollegen am Children’s Hospital Colorado in Aurora, USA, ermittelten in einer retrospektiven Krankenaktenanalyse, wie oft die Ergebnisse der Bildgebung neue anomale Befunde aufzeigten, die zu einem akuten Wechsel in der Behandlung (Acute Change in Management, ACM) führten.

Sie bewerteten die klinischen Merkmale von 402 Patienten, die sich zwischen 2008 und 2018 in der pädiatrischen Notaufnahme ihres Krankenhauses vorstellten und bei denen kein Index-Krampfanfall vorlag und die sich im Rahmen der diagnostischen Abklärung einer Bildgebung des Gehirns unterzogen.

Ziel war die Identifizierung von Faktoren, die mit umsetzbaren Neuroimaging-Ergebnissen verbunden sind, um ein klinisches Entscheidungsinstrument zu entwickeln, mit dem Patienten, die am ehesten von der Bildgebung des Gehirns profitieren, stratifiziert werden können.

Die Forscher kamen zu folgenden Ergebnissen: