Pädiatrischer ischämischer Schlaganfall kann Risiko für Autismus erhöhen

Erkenntnisse

  • Nach einem pädiatrischen ischämischen Schlaganfall besteht, insbesondere bei Kindern mit komorbider Epilepsie, ein erhöhtes Risiko für zukünftigen Autismus.

Bedeutung

  • Trotz einiger gemeinsamer Risikofaktoren wurde der Zusammenhang zwischen ischämischem Schlaganfall und Autismus bisher nur sehr begrenzt untersucht.

  • Der Nachweis eines gemeinsamen zugrunde liegenden Mechanismus für pädiatrischen ischämischen Schlaganfall, Epilepsie und Autismus könnte zur verbesserten Diagnose und Behandlung aller drei Erkrankungen führen.

  • Kinder mit ischämischem Schlaganfall sollten auf Autismus untersucht werden, wenn ein Verdacht auf diese Störung besteht.