Vorhersage des Epilepsierisikos nach dem ersten Krampfanfall

Erkenntnisse

  • Durch die Quantifizierung von paroxysmalen Slow-Wave-Ereignissen (PSWE) mittels Elektroenzephalographie (EEG) bei Patienten, die sich mit ihrem ersten Krampfanfall vorstellten, konnten Patienten mit Epilepsie von Personen unterschieden werden, die keinen wiederholten Krampfanfall erleiden.

Bedeutung

  • Epileptische Krampfanfälle machen 2–3 % aller Einweisungen in die Notaufnahme aus. Das vermutete Ereignis wird jedoch in der Regel von medizinischen Fachkräften nicht beobachtet und daher ist es schwierig, eine wahrscheinliche Diagnose zu erhalten (z. B. isoliertes Ereignis, erster epilepsiebedingter Krampfanfall oder Krampfanfall-Imitatoren).

  • Das EEG ist ein praktikables Instrument zur Beurteilung von Patienten mit Krampfanfällen. PSWE sind ein möglicher Biomarker für Epilepsie, der mittels EEG messbar ist. Möglicherweise könnte das interiktale EEG mit einem automatisierten Algorithmus zur Messung von PSWE einen nützlichen und zuverlässigen Indikator für Epilepsie darstellen.