Retinale mikrogliale Aktivität ist bei Patienten mit Multipler Sklerose mit der Pathologie der kortikalen grauen Substanz assoziiert

Erkenntnisse

  • Die retinale Mikroglia-Pathologie ist mit der kortikalen Pathologie assoziiert und stellt einen potenziellen prognostischen Biomarker für entzündliche Ereignisse bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) dar.

Bedeutung

  • Mikroglia, die Immunzellen des Zentralnervensystems, zeigen bei MS eine ausgedehnte Aktivierung. Cluster von aktivierten und proliferierenden retinalen Mikroglia, die durch optische Kohärenztomographie (OCT) visualisiert werden, sind als hyperreflektierende Foci (HRF) bekannt.

  • Eine weiterführende Untersuchung der retinalen Mikroglia kann helfen, die Bedeutung der Mikroglia bei entzündlichen und degenerativen Erkrankungen aufzuklären.