Verbesserung des Gesichtsfelds nach operativem Eingriff bei Patienten mit metastatischen Hirntumoren im Parietal- und Okzipitallappen

Erkenntnisse

  • Die Totalresektion eines Tumors über einen geeigneten chirurgischen Weg kann das postoperative Gesichtsfeld verbessern, indem die Radiatio optica (RO) erhalten bleibt.

Bedeutung

  • Postoperative Gesichtsfelddefekte wie die homonyme Hemianopsie können sekundär zu Tumoren des Parietal- und Okzipitallappens auftreten. Es ist schwierig, während der makroskopischen Totalresektion eines Tumors im Okzipital- und Parietallappen eine Schädigung der RO zu vermeiden.

  • Nur wenige Studien haben über die prä- und postoperative Gesichtsfeldbeurteilung nach einem operativen Eingriff wegen eines metastatischen Hirntumors berichtet.

  • Ein geeigneter chirurgischer Ansatz könnte Schäden am visuellen Trakt vermeiden und das Risiko von Sehdefekten nach Entfernung von metastatischen Hirntumoren im Parietal- und Okzipitallappen verbessern.